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Winkelbecherwerk-Planung



Die Typen-Auswahl wird gemäß der gewünschten Förderleistung getroffen. Die Kurven der Diagramme auf den Maßblättern entsprechen den tatsächlichen Förderleistungen und können ohne weitere Zuschläge verwendet werden.

Es ist zu beachten, dass diese Angaben für eine kontinuierliche Förderung gelten. Bei diskontinuierlich ankommenden Produkten, auch kurzzeitig, sind diese Mengen für die Auslegung der Bechergröße maßgebend.

Die Beschickung des Becherwerks sollte mit möglichst geringer freier Fallhöhe erfolgen, um eine gute Becherbefüllung und eine schonende Produktbehandlung zu erreichen.

Die Aufgabeflansche sind in der Länge variabel zu gestalten, auch mehrere Flansche sind anzubringen. Die Breite ist begrenzt durch die Becherbreite, bis dahin jedoch variabel. Die Abdichtung zum laufenden Becherband erfolgt durch Bürstenleisten.

Die horizontalen Strecken unter der Fußstation können zur leichten Reinigung mit Schubladen der Reinigungsklappen versehen werden. Bei leichten, feinkörnigen und nicht kompatiblen Produkten wird die Fußstation geschlossen gestaltet. Bei vielen Anwendungsfällen kann die Fußstation unten offen gelassen werden wie bei normalen Gurtförderern.

Die Eckstation sollte so aufgestellt werden, dass die Zugänglichkeit für Wartungszwecke möglich ist.

Die Montageöffnung zur Montage der Becher ist im Vertikalschacht angebracht und sollte möglichst gut zugänglich im unteren Anlagenteil sein. Die Klappe kann im Vorlauf oder Rücklauf angeordnet werden, vorzugsweise auch in Bedienungshöhe über Bedienungsbahnen oder Decken.

Die Antriebsstation ist mit Stirnradgetriebemotor und Kettenübersetzung in Förderrichtung rechts oder links. Der Motor kann oberhalb des Schachtes oder stirnseitig vor dem Schacht befestigt werden. Die Rücklaufsperre ist separat auf der Antriebswelle gehalten.

Der Abgabeflansch sollte stets so lang wie möglich vorgesehen werden, damit das Produkt gut aus den Bechern heraus fällt. Vor allem bei klebrigen Produkten kann die Länge größer als im Prospekt angegeben erforderlich sein.

Der Klopfer im Bereich des Abgabeflansches dient der Unterstützung der Becherentleerung und besteht aus einem Pendel mit Vulkolan-Rollen, die von dem Becherrücken angehoben werden und auf dem nachfolgenden Becher aufschlagen.

Wartungsklappen vorzugsweise mit einer Öffnungsgröße von 250 x 250 mm sind in allen Stellen angebracht, wo mechanisch bewegte Teile im Innenraum kontrolliert oder eingestellt werden müssen. Die Klappen sind mit Gummisteckprofilen abgedichtet und nur mit einem Schlüssel zu öffnen.

Abstützungen sind so vorzusehen, dass eine sichere Position gegeben ist, auch nach der Demontage von Beschickungs- und Abgabetrichtern.

Die Auflageflächen der Fußstation werden auf möglichst glatten Unterbau aufgestellt und mit Dübeln oder Schrauben befestigt. Die Vertikalabstützungen werden als Winkelkonsolen in Abständen von ca. 5m bei Deckendurchbrüchen o.ä. angebracht.

Ferner ist eine Abstützung unter der oberen Eckstation und eine stirnseitig an der Antriebsstation vorzusehen. Bei Längen unter 2m ist hier nur eine Abstützung nötig.